Beim Holzhaus unterscheidet man zwischen Holzrahmen- und Holzmassivbauweise:

Holzrahmenbauweise

Eine der innovativsten Entwicklungen im traditionellen Holzbau und bereits seit Jahrzehnten bewährt in Skandinavien, Nordamerika und Mitteleuropa. Bei der Holzrahmenbauweise wird ein tragendes Gerüst aus Holzbalken mit Plattenwerkstoffen beplankt. Diese Plattenwerkstoffe sind üblicherweise Holz- oder Gipsfaserplatten. In den Zwischenräumen wird die Wärmedämmung eingebracht, sodass tragende Konstruktion und Dämmung in einer Ebene liegen. Auf diese Weise wird eine sehr gute Wärmedämmung bei geringen Wandstärken erzielt. Diese Bauart eignet sich hervorragend zur Konstruktion eines Niedrigenergie- oder Passivhauses.

  1. 15 mm Gipskartonplatte
     
  2. Installationsebene
    Mind. 5 cm dicker Platz für sämtliche Elektroleitungen, Rohrleitungen, Staubsaugerleitungen, …
    Ev. dazwischen Dämmung
     
  3. 18 mm OSB Beplankung gemäß statischen Erfordernissen.
    Luftdicht verklebt als Dampfsperre
     
  4. Holzrahmenbauwände, dazwischen Wärmedämmung, Material nach Wunsch
     
  5. 15 mm Holzweichfaserplatte, diffusionsoffen
     
  6. Putzfassade
     
  7. Hinterlüftete Holzfassade

Holzmassivbauweise

In der Massivbauweise von Außenwänden ist die Dämmebene klar von der Tragstruktur getrennt. Bei der Massivbauweise ist zumeist keine Dampfbremse bzw. -sperre erforderlich. Im Vergleich zur Leichtbauweise können hohe speicherwirksame Massen vorliegen. Die durch die Verwendung von massiven, flächenhaften und lastabtragenden Platten- und Scheibenelementen geprägte Holz-Massivbauweise mit Brettsperrholz zeichnet sich durch eine hohe Gebäudesteifigkeit aus.

  1. 15 mm Gipskartonplatte oder einfach die Holzoberfläche sichtbar belassen
     
  2. Installationsebene
    Mind. 5 cm dicker Platz für sämtliche Elektroleitungen, Rohrleitungen, Staubsaugerleitungen, …
    Ev. dazwischen Dämmung
     
  3. Massivholzplatte zwischen 7 und 40 cm dick, je nach Wunsch
     
  4. Wärmedämmplatte, Material nach Wunsch
     
  5. Putzfassade
     
  6. Unterkonstruktion für Holzfassade, dazwischen Wärmedämmplatten.
    Darauf eine Lage Schlagregenschutzfolie
     
  7. Hinterlüftete Holzfassade

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